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Herzlich willkommen

auf der Internetpräsenz der Sportgemeinschaft BVG Helmholtz 55

Ein Blick zurück:
1955

Unser Betriebshof in der Helmholtzstraße 55 im Bezirk Charlottenbug, das waren noch Zeiten! Wir waren jung, fit und voller Tatendrang. Fußball spielen wie Fritz Walter, Helmut Rahn, Uwe Seeler, Josef Posipal und wie sie alle hießen. Was lag da näher, als in unserem Betrieb eine Sportgemeinschaft zu gründen!

Wolfgang Dobisch


Wolfgang Dobisch




Wir starteten mit einer Fußballabteilung – Günther Daleske, Harry Kraft, Heinz Hörning und Bodo Kutschke, Gott hab sie selig, und ich war auch dabei. Wir hatten die volle Unterstützung unseres Betriebshofs. Dienste wurden so gelegt, dass die Sportkameraden ihre Punktspiele austragen konnten (um mal aus dem Nähkästchen zu plaudern), für Freundschaftsspiele außerhalb Berlins hatten wir zu günstigen Bedingungen Busse zur Verfügung, ja, die BVG tat damals was für die Fitness ihrer MitarbeiterInnen, und (wohl gemerkt) für die innerbetriebliche Gemeinschaft! Also rein in den Berliner Betriebssportverband,und schon gingen die Punktspiele los. Wir traten gegen Mannschaften anderer BVG-Betriebshöfe an, aber auch gegen die Sportgruppen der Post, BfA, LVA und BSR. Aber damit nicht genug. KollegInnen aus anderen Betrieben gesellten sich zu uns (ich sage nur „Sawade“ und „Reemtsma“) und verstärkten unsere Abteilungen. Eine tolle Zeit!

Wir wurden älter, die Hatz über den Rasen hatte ihre Spuren hinterlassen, und so wandten wir uns allmählich schonenderen Sportarten zu. 1969 machten wir eine Kegelabteilung auf, 1976 die Tischtennisabteilung, 1979 kam Bowling dazu und schließlich (für die ganz ruhigen Kollegen) die Schachabteilung. Und was immer dazu gehörte, und noch immer dazu gehört, das war das Skatspielen, unsere Skatturniere mit Preisen aus Koteletts, Käse und Kaffee.

Jonnie Sänger


Jonni Sänger




Und alle waren unter dem Dach der Sportgemeinschaft versammelt, angeführt und unterstützt von ehrenamtlichen Vorständen, die sich für die Belange des Betriebssports verdient machten. Allen voran unser unvergessener Kollege Jonni Sänger, der das Amt des 1. Vorsitzenden von 1976 bis zu seinem Tode im Jahre 2000 innehatte. Er war nicht nur ein begeisterter Kegler, er war für alle und alles da: Vorsitzender, Schatzmeister, Schriftführer in einer Person, dazu Organisator und Beschaffer ungeahnter Möglichkeiten. Man nannte uns also nicht von ungefähr die „SG Jonni Sänger“.

Jonnie Sänger


Lothar Hein




Wer sollte nun die Nachfolge Jonni Sängers antreten, wer wollte in seine Fußstapfen treten? Schwere Frage, große Verantwortung. Rudolf „Rudi“ Pieloth übernahm dankenswerterweise kommissarisch das Amt, um dann nach einer Wahlperiode den Stab 2003 weiterzugeben an Lothar Hein, der sich bis 2016 für die Belange der Sportgemeinschaft einsetzte. Seien es die gemeinsamen Ausflüge zu Sehenswürdigkeiten ins Umland Berlins, sei es die Betreuung unserer Skatspieler im Preisskat, die jährlich stattfindenden Feste und Feiern, ja, und unvergesslich die Gestaltung und Organisation unserer 50-Jahr-Feier im Jahre 2005. Doch irgendwann ist es dann genug, warum soll nicht ein Anderer das weiterführen, was er jahrelang für die Sportgemeinschaft geleistet hat!
Festschrift zum 50-jährigen Bestehen der SG Helmholtz 55

Konrad Leverenz


Konrad Leverenz





Und heute, im Jahre 2017, über 60 Jahre nach der Gründung der SG BVG Helmholtz 55? Der Betriebshof in der Helmholtzstraße ist geschlossen, die Kollegen sind auf Rente oder auf andere Betriebshöfe verteilt, doch die Begeisterung für den Betriebssport ist geblieben. Die rund 100 Mitglieder der SG sind auch im Jahre 2017 noch aktiv, und das eben soll auch so bleiben!

Konrad Leverenz . 1. Vorsitzender


Stand: 11.2017
Stand: 11.2017